Öffentliche Gesundheit und WHOGlyphosat in Lebensmitteln – landen Pestizide auf unserem Teller?
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Jerzy Zięba gibt an, dass 2019 der zulässige Glyphosat-Höchstwert in einer untersuchten Buchweizenprobe überschritten wurde.
- 2017 wurde eine Überschreitung in einer untersuchten Birnenprobe festgestellt; bei den meisten untersuchten landwirtschaftlichen Erzeugnissen lag der Wert unter dem Grenzwert.
- Hubert Czerniak behauptet, dass das Spritzen von Kartoffeln, Buchweizen und Raps vor der Ernte dazu führt, dass Menschen mehr Glyphosat aufnehmen.
- Er nennt außerdem Nudeln, Mehl, Teigtaschen, Kartoffeln und Pfannkuchen als Produkte, die Glyphosat und GVO enthalten.
Was die Autoren schreiben
Bei den meisten untersuchten landwirtschaftlichen Erzeugnissen wurde Glyphosat unterhalb des höchsten zulässigen Wertes nachgewiesen, es kam jedoch auch zu Überschreitungen.
2019 wurde Glyphosat in einigen der untersuchten Raps-, Hirse- und Buchweizenproben nachgewiesen. In einer Buchweizenprobe wurde der zulässige Grenzwert überschritten.
2017 wurde der zulässige Glyphosatwert in einer untersuchten Birnenprobe überschritten.
Glyphosatrückstände können im Boden und in landwirtschaftlichen Erzeugnissen verbleiben und auch nachfolgende Kulturen sowie das Grundwasser verunreinigen.
Glyphosat wird im Boden, im Grundwasser und in landwirtschaftlichen Erzeugnissen nachgewiesen; diese Verbindungen können in den Körper gelangen.
Hubert Czerniak nennt Nudeln, Mehl, Teigtaschen, Kartoffeln und Pfannkuchen als Produkte, die Glyphosat und GVO enthalten.
Hubert Czerniak schreibt, dass Landwirte Kartoffeln, Buchweizen und Raps 2–3 Wochen vor der Ernte spritzen und Menschen dadurch mehr Glyphosat aufnehmen.
Studien aus PubMed · Europe PMC
Wir haben 5 Studien mit den besten, positiven Ergebnissen ausgewählt. Das ist eine Auswahl, keine vollständige Übersicht aller Studien.
Anzahl aller Studien zu diesem Thema in PubMed: 219.
Eine Übersichtsarbeit weist darauf hin, dass Glyphosat zu den Pestiziden gehört, die mit einer krebserzeugenden Wirkung in Verbindung gebracht werden, und dass Pestizidrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen wurden.
Ziel der Studie: Die meisten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Pestiziden ausgesetzt. Insektizide aus der Gruppe der Organochlorverbindungen (OCPs) sind wegen ihrer Beständigkeit in der Umwelt und ihrer lipophilen Eigenschaften seit Jahren verboten.
Ergebnisse: Organochlor-Pestizide werden vor allem in Lebensmitteln tierischen Ursprungs nachgewiesen. In einigen Studien lag die Menge krebserzeugender Organochlorverbindungen über den zulässigen Werten. Zu den krebserzeugenden Herbiziden gehört Glyphosat. Eine wichtige Erkenntnis dieser systematischen Übersichtsarbeit ist, dass krebserzeugende Organochlorverbindungen weiterhin ein Risiko für die Krebsinzidenz darstellen.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
In acht von 30 Honigproben aus Italien wurde Glyphosat nachgewiesen; in weiteren zehn wurden Spuren davon festgestellt.
Ziel der Studie: Glyphosat und Glufosinat gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Pestiziden in der Landwirtschaft. Ihr umfangreicher Einsatz führt dazu, dass ihre Rückstände auf Nutzpflanzen und in der umgebenden Umwelt vorkommen.
Ergebnisse: Die Analyse der 30 Honigproben mittels Flüssigchromatographie-Tandem-Massenspektrometrie ergab in acht Proben messbare Glyphosatwerte. Die Belastung lag zwischen 5.4 und 138.5 ng/g. Bemerkenswert ist, dass eine Probe von Wildblütenhonig Rückstandswerte aufwies, die fast dreimal so hoch waren wie der Rückstandshöchstgehalt. Außerdem wurden in zehn weiteren Proben Spuren von Glyphosat festgestellt. Bemerkenswert ist, dass Glufosinat und seine Metaboliten in keiner der analysierten Proben innerhalb der Nachweisbereiche der angewandten Methode nachgewiesen wurden.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
In 12 % der untersuchten Proben von Blütenhonig wurden Glyphosatrückstände nachgewiesen, doch keine davon überschritt den EU-Grenzwert.
Ziel der Studie: Bienenstöcke können Umweltverunreinigungen anreichern, da Bienen in ihrer Umgebung Pollen, Propolis und Wasser sammeln. Dadurch können Bienenstockprodukte wie Honig belastet werden. In Gebieten mit vielfältiger Pflanzenwelt können Bienen außerdem mit Pflanzen in Kontakt kommen, die mit unterschiedlichen Pestiziden behandelt wurden. Deshalb enthält Blütenhonig oft höhere Pestizidkonzentrationen als Honig aus einer einzigen Pflanzenart.
Ergebnisse: Keine Probe überschritt die nach den EU-Vorschriften festgelegten Rückstandshöchstgehalte. Glufosinat und seine Metaboliten wurden in keiner Probe nachgewiesen. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, Pestizidrückstände in Honig weiterhin zu überwachen, insbesondere angesichts des möglichen „Cocktail-Effekts“ mehrerer Schadstoffe und ihrer kombinierten Giftigkeit. Die Studie hebt hervor, wie wichtig es ist, die Gesundheit der Verbraucher zu schützen, vor allem die besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen, und Datenlücken zu Pestizidrückständen zu schließen.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
In allen untersuchten Frühstücksflocken und Snacks aus dem Libanon wurde Glyphosat nachgewiesen, doch die Werte lagen unter dem festgelegten Grenzwert.
Ziel der Studie: Glyphosat ist ein breit wirkendes Herbizid, das weltweit in der Landwirtschaft in großem Umfang eingesetzt wird. Seine Beständigkeit in Lebensmitteln und mögliche Gesundheitsrisiken haben erhebliche Besorgnis ausgelöst. Obwohl mehrere Studien Glyphosatrückstände in verschiedenen Lebensmitteln nachgewiesen haben, gibt es nur wenige Daten zu seinem Vorkommen in Getreideprodukten, die von libanesischen Kindern und Jugendlichen häufig verzehrt werden.
Ergebnisse: Importierte Snacks wiesen deutlich höhere Rückstandswerte (49.7 ppb) auf als im Inland hergestellte Produkte (30.6 ppb) (p = 0.0015). Die Bewertung der Aufnahme über die Nahrung ergab, dass Kinder durch den häufigen Verzehr von Frühstücksflocken und Snacks nur geringen Mengen Glyphosat ausgesetzt waren. Die höchste Aufnahme wurde bei Kindern im Alter von 4–8 Jahren festgestellt und lag bei weniger als 0.031 % der von den Aufsichtsbehörden festgelegten, vorsichtigsten zulässigen Tagesdosis. Angesichts der besonderen Empfindlichkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber einer langfristigen Aufnahme geringer Mengen werden jedoch umfassende Überwachungsprogramme für Lebensmittel empfohlen, die von diesen Altersgruppen verzehrt werden. Außerdem ist weitere Forschung zur gesamten Glyphosataufnahme über verschiedene Lebensmittelquellen nötig. Diese Ergebnisse sollten angesichts der anhaltenden wissenschaftlichen Debatte über die Angemessenheit der geltenden Sicherheitsgrenzwerte und mögliche langfristige gesundheitliche Auswirkungen mit Vorsicht interpretiert werden.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
In den untersuchten Proben aus dem Anbau von Wollmispeln wurde Glyphosat im Boden nachgewiesen; seine durchschnittliche Konzentration lag bei 0,21–1,3 mg/kg.
Ziel der Studie: Landarbeiter und Verbraucher sind den möglicherweise giftigen Pestiziden ausgesetzt, die sich in der Umwelt und in Lebensmitteln anreichern. Dennoch gibt es nur wenige Studien zur großflächigen Pestizidbelastung und zu den Risiken an Anbaustandorten für Wollmispeln.
Ergebnisse: Auf Grundlage der Überwachungsdaten wurde das mögliche Gesundheitsrisiko durch Früchte, Boden und Grundwasser bewertet. Der HI und der HQ für Pestizidrückstände in Früchten, Boden und Grundwasser können als unbedenklich eingestuft werden. Auch wenn diese Ergebnisse insgesamt auf eine sichere Verzehrbarkeit hindeuten, finden die Auswirkungen von Insektiziden auf die menschliche Gesundheit, insbesondere ihre genetische Giftigkeit, zunehmend Beachtung. Um das steigende Gesundheitsrisiko für Menschen zu verringern, empfiehlt diese Studie den zuständigen Behörden, die Verwendung von Agrochemikalien zu regulieren und die Kontrollen zu verstärken, damit die Pestizidverbote wirksam umgesetzt werden.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Perspektiven und Meinungsbeiträge
Die folgenden Inhalte geben Meinungen, Deutungen und Hypothesen der Autoren wieder. Sie werden nicht als gleichwertig mit wissenschaftlichen Studien und systematischen Übersichten behandelt.
Pisaczek beurteilt nicht, wer recht hat. Es zeigt, was geschrieben wurde und wo man es nachlesen kann. Jeder Satz oben hat seine Quelle.