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Kräuter und Pflanzen

Eibisch – Schleim aus der Wurzel statt Hustensaft?

Quellen: 8 · Artikel: 12 063 Zeichen

Henryk Różański beschreibt die Eibischwurzel als Mittel zur Linderung von akutem, trockenem Husten.

  • Für den Kaltauszug werden 2–3 Esslöffel zerkleinerte Wurzel mit 1–2 Gläsern kaltem, abgekochtem Wasser angesetzt.
  • Aus dem Kaltauszug lässt sich Sirup herstellen, indem man Honig, Himbeersaft oder eine gesättigte Zuckerlösung hinzufügt.
  • Eibisch kann Beinwell in einer Mischung gegen trockenen Husten ersetzen, die mehrere pflanzliche Wirkstoffe enthalten sollte.

Was die Autoren schreiben

Henryk Różański

Die Eibischwurzel ist ein hustenstillender und reizlindernder pflanzlicher Rohstoff, der für Aufgüsse und Kaltauszüge verwendet wird.

„Asche: höchstens 9 %. Organische Verunreinigungen: höchstens 0,1 %. Mineralische Verunreinigungen: höchstens 0,5 %. Offiziell ein hustenstillender und reizlindernder pflanzlicher Rohstoff. Übliche Dosierungen: Einzeldosis 2–6 g, Tagesdosis 2–6 g. Zur Zubereitung von Aufgüssen und Kaltauszügen.”Popiołu nie więcej niż 9%. Zanieczyszczeń organicznych nie więcej niż 0,1%. Zanieczyszczeń mineralnych nie więcej niż 0,5%. Oficjalnie surowiec przeciwkaszlowy i osłaniający. Dawki zwykle stosowane: jednorazowe 2-6 g, dzienne 2-6 g. Do sporządzania naparu i maceratu.
Henryk Różański

Für den Kaltauszug werden 2–3 Esslöffel zerkleinerter pflanzlicher Rohstoff mit 1–2 Gläsern kaltem, abgekochtem Wasser übergossen; bei Husten wird er getrunken.

„2–3 Esslöffel zerkleinerten pflanzlichen Rohstoff mit 1–2 Gläsern kaltem, abgekochtem Wasser übergießen und 4–6 Stunden stehen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Abseihen. Bei Reizungen des Verdauungstrakts, Heiserkeit, Husten, Rachenentzündung, Magen-Darm-Katarrh, Verstopfung, Geschwüren der Schleimhaut des Verdauungstrakts sowie Verätzungen von Mund, Speiseröhre und Darm löffelweise oder schluckweise alle 2 Stunden trinken.”2-3 łyżki rozdrobnionego surowca należy zalać 1-2 szklankami wody przegotowanej chłodnej, pozostawić na 4-6 godzin, mieszając co pewien czas. Przecedzić. Pić łyżkami lub łykami, co 2 godziny, przy podrażnieniu przewodu pokarmowego, chrypce, kaszlu, zapaleniu gardła, nieżycie żołądka i jelit, zaparciach, owrzodzeniu błony śluzowej przewodu pokarmowego, oparzeniach chemicznych jamy ustnej i przełyku, jelit.
Henryk Różański

Aus einem Kaltauszug aus der Wurzel oder den Blättern lässt sich Sirup herstellen, indem man Honig hinzufügt; anstelle von Honig kann man Himbeersaft oder eine gesättigte Zuckerlösung verwenden.

„In Apotheken ist Eibischsirup erhältlich. Man kann ihn auch selbst aus einem Kaltauszug aus Wurzeln oder Blättern und Honig herstellen. Dem Sirup kann man ein ätherisches Öl nach Wahl hinzufügen, zum Beispiel Thymian- oder Eukalyptusöl. Anstelle von Honig kann man dem Kaltauszug Himbeersaft oder eine gesättigte Zuckerlösung hinzufügen.”W aptekach dostępny jest syrop prawoślazowy. Można go również samodzielnie sporządzić z maceratu z korzeni lub liści i miodu. Do syropu można dodać wybrany olejek eteryczny, np. tymiankowy, eukaliptusowy. Zamiast miodu do maceratu dodać sok malinowy, albo roztwór nasycony cukru.
Henryk Różański

Eibisch lindert akuten, trockenen Husten.

„Eibisch ist wirksam bei Sodbrennen und einer Übersäuerung des Magens. Er lindert akuten, trockenen Husten. Mit einem filtrierten Kaltauszug kann man die Augen ausspülen, wenn sie durch Staub oder Sand verunreinigt wurden oder eine mechanische Verletzung vorliegt (für Umschläge zur Linderung der Beschwerden bei einer Verletzung).”Prawoślaz jest skuteczny w leczeniu zgagi i nadkwasoty żołądka. Łagodzi ostry i suchy kaszel. Maceratem przefiltrowanym można przemywać oczy przy ich zanieczyszczeniu kurzem lub piaskiem, mechanicznym urazie (do okładów dla złagodzenia objawów uszkodzenia).
Henryk Różański

Die Eibischwurzel wird als eine der Zutaten genannt, die Beinwell bei der Behandlung von trockenem Husten ersetzen können. Der Autor merkt jedoch an, dass mehrere pflanzliche Rohstoffe benötigt werden.

„Beinwell kann durch Borretsch- oder Ochsenzungenkraut ersetzt werden, gemischt mit Lungenkraut sowie der Wurzel des Breitwegerichs oder der Eibischwurzel. Es sind also mehrere pflanzliche Rohstoffe nötig, um die Beinwellwurzel zu ersetzen. Außerdem enthalten auch Borretsch und Ochsenzungenkraut diese Alkaloide und sind chemotaxonomisch mit Beinwell verwandt.”Żywokost można zastąpić zielem ogórecznika lub farbownika zmieszanymi z miodunką oraz korzeniem babki szerokolistnej lub korzeniem prawoślazu. Zatem trzeba kilka surowców aby zastąpić korzeń żywokostu, zresztą ogórecznik i farbownik też zawierają owe alkaloidy i są z żywokostem spokrewnione chemotaksonomicznie.

Studien aus PubMed · Europe PMC

Wir haben 5 Studien mit den besten, positiven Ergebnissen ausgewählt. Das ist eine Auswahl, keine vollständige Übersicht aller Studien.

Anzahl aller Studien zu diesem Thema in PubMed: 18.

Die Übersichtsarbeit zeigt, dass Tierstudien und Studien am Menschen die Wirksamkeit von Eibischextrakten bei trockenem Husten bestätigt haben.

Ziel der Studie: Althaea officinalis wird traditionell zur Behandlung von Husten und anderen Atemwegsbeschwerden eingesetzt. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, seine Wirksamkeit in der modernen Forschung im Hinblick auf die traditionellen Anwendungsweisen zu bewerten.

Ergebnisse: Bei der schleimlösenden und hustenstillenden Wirkung von A. officinalis bei der Behandlung von Husten sind unterschiedliche Mechanismen beteiligt. Daher könnte A. officinalis in Kombination mit anderen Pflanzenextrakten und in verschiedenen Darreichungsformen eine gute Wahl bei Husten, Halsschmerzen und anderen Atemwegsbeschwerden sein.

Geld für die Studienicht angegeben
Haben die Autoren Verbindungen zu Firmen?nicht angegeben
Hat ein Hersteller bei der Studie geholfen?unbekannt
Art der StudieBesprechung anderer Studien

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

In Umfragen berichteten Anwender von Sirup und Lutschpastillen mit einem wässrigen Wurzelextrakt von einer raschen Linderung von Halsreizungen und trockenem Husten.

Ziel der Studie: Hustenpräparate mit wässrigen Eibischwurzelextrakten (Althaea officinalis) haben in Deutschland eine lange Tradition als Arzneimittel. Ziel der beiden hier vorgestellten prospektiven, nicht-interventionellen Umfragen war es, die Einschätzung der Anwender zur Wirksamkeit und Verträglichkeit sowie ihre Zufriedenheit besser zu dokumentieren.

Ergebnisse: Diese von den Anwendern berichteten Ergebnisse zeigen, dass beide Präparate bei der symptomatischen Behandlung von Reizungen im Mund- oder Rachenraum und dem damit verbundenen trockenen Husten gut wirkten. Die Wirkung trat sehr schnell ein, in den meisten Fällen innerhalb von 10 Minuten. Die Verträglichkeit war sehr gut (beim Sirup gab es nur 3 leichte Nebenwirkungen). Die Ergebnisse der Umfragen rechtfertigen die seit Langem etablierte Anwendung beider Eibischpräparate zur symptomatischen Behandlung von trockenem Husten.

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Art der StudieBeobachtung von Menschen
Teilnehmende822

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

Bei Katzen verringerte ein Polysaccharid aus der Eibischwurzel die Zahl der Hustenanfälle; seine Wirkung war mit der von Eibischsirup vergleichbar.

Ziel der Studie: Ein komplexer Extrakt und das aus den Wurzeln des Eibischs isolierte Polysaccharid wurden auf ihre hustenstillende Wirkung bei nicht narkotisierten Katzen beiderlei Geschlechts untersucht. Husten wurde durch mechanische Reizung der Schleimhaut im Kehl-Rachen-Raum und im tracheobronchialen Bereich der Atemwege mit einer Nylonfaser (Durchmesser 0,35 mm) ausgelöst.

Ergebnisse: Es hemmte den Hustenreflex ebenso wirksam wie Sirupus Althaeae in einer Dosis von 1000 mg/kg Körpergewicht und wirksamer als Prenoxdiazin in einer Dosis von 30 mg/kg Körpergewicht. Die hustenstillende Wirkung des Polysaccharids war jedoch geringer als die von Dropropizin. Der Extrakt war weniger wirksam als das Polysaccharid.

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Art der StudieTierstudie

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

In einem Experiment an Katzen hemmten pflanzliche Polysaccharide den Husten deutlich, insbesondere die aus Eibisch.

Ziel der Studie: Die Behandlung krankhaften Hustens stellt ein ernstes medizinisches Problem dar. Ziel der Experimente war es, den Einfluss von Polysacchariden auf experimentell ausgelösten Husten zu untersuchen.

Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass die untersuchten Polysaccharide eine statistisch signifikante hustenstillende Wirkung hatten, die merklich stärker war als die des in der klinischen Praxis zur Behandlung von Husten eingesetzten nicht narkotischen Arzneimittels. Die stärkste hustenstillende Wirkung wurde bei dem Polysaccharid aus Eibisch beobachtet, das den höchsten Anteil an Uronsäurebestandteilen aufwies. Der negative Einfluss der untersuchten Verbindungen auf das Abhusten war im Vergleich zu Codein vernachlässigbar. Die hustenstillende Wirkung verschiedener pflanzlicher Polysaccharide wurde bestätigt. Diese Ergebnisse lassen sie als vielversprechende hustenstillende Wirkstoffe einstufen (Tab. 2, Abb. 6, Lit. 15). Volltext (kostenlos, PDF) www.bmj.sk.

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Hat ein Hersteller bei der Studie geholfen?unbekannt
Art der StudieTierstudie

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

Bei Meerschweinchen hemmte ein Eibischpolysaccharid den Hustenreflex dosisabhängig, doch bei einer Entzündung hielt die Wirkung kürzer an.

Ziel der Studie: Die vorgestellten Studien sollten die hustenstillende Wirkung des Polysaccharids Rhamnogalacturonan aus Althaea officinalis und deren Veränderung bei allergischer Entzündung experimentell bestätigen.

Ergebnisse: 1) Das Polysaccharid Rhamnogalacturonan aus Althaea officinalis hemmt den Hustenreflex bei nicht sensibilisierten Meerschweinchen dosisabhängig. Gleichzeitig verkürzte das pflanzliche Polysaccharid die Dauer der hustenstillenden Wirkung, wenn es unter entzündlichen Bedingungen getestet wurde. 2) Rhamnogalacturonan beeinflusste die Reaktivität der Atemwege unter In-vivo-Bedingungen nicht; dies zeigte sich an den spezifischen Widerstandswerten weder bei sensibilisierten noch bei nicht sensibilisierten Tiergruppen. 3) Die unter denselben Bedingungen getestete hustenstillende Wirkung von Codein (orale Dosis 10 mg/kg Körpergewicht) war bei nicht sensibilisierten Tieren mit der Wirkung einer höheren Dosis Rhamnogalacturonan vergleichbar. 4) Histopathologische Untersuchungen bestätigten das für eine allergische Entzündung der Atemwege charakteristische Zellmuster. Rhamnogalacturonan, das aus dem Schleim von Althaea officinalis isoliert wurde, hat im Testsystem mit Meerschweinchen eine sehr starke hustenstillende Wirkung. Bei experimentell ausgelöster allergischer Entzündung der Atemwege ist diese Wirkung kürzer (Tab. 1, Abb. 4, Lit. 25).

Geld für die Studienicht angegeben
Haben die Autoren Verbindungen zu Firmen?nicht angegeben
Hat ein Hersteller bei der Studie geholfen?unbekannt
Art der StudieTierstudie

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

Perspektiven und Meinungsbeiträge

Die folgenden Inhalte geben Meinungen, Deutungen und Hypothesen der Autoren wieder. Sie werden nicht als gleichwertig mit wissenschaftlichen Studien und systematischen Übersichten behandelt.

Orthomolecular Medicine News Service Meinungsbeitrag
„Dies ist ein Grund dafür, warum 1 von 200 Babys sterben kann – das sind die offiziellen Zahlen, die ich hier wiederhole. Wahrscheinlicher ist, dass 1 von 200 Babys sterben könnte, wenn sie eine standardmäßige medizinische Behandlung oder überhaupt keine Behandlung mit Ascorbat erhalten haben. Diese Zahlen werden benutzt, um Eltern zum Impfen zu bewegen. Sie beruhen jedoch auf der Zählung von Kindern, die konventionell behandelt wurden, nicht auf den Kindern, bei denen wir die Infektion bei gestillten Säuglingen zu Hause erfolgreich mit unterstützender Pflege und Ascorbat behandelt haben. Diese Kinder landen nur selten im Krankenhaus und werden deshalb in den Statistiken nicht erfasst.”This is one reason why 1 in 200 babies can die-the official figures, which I am repeating back to you. What is more likely is that 1 in 200 babies who have received standard medical treatment, or no ascorbate treatment whatsoever, might die. These numbers are used to frighten parents into vaccinating, but the numbers are generated by counting children who've been treated conventionally, not by those of us who have successfully treated the infection in breastfeeding infants, with supportive care and ascorbate-at home. Those children rarely land up in the hospital, and thus are not counted in the stats.

Pisaczek beurteilt nicht, wer recht hat. Es zeigt, was geschrieben wurde und wo man es nachlesen kann. Jeder Satz oben hat seine Quelle.