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Kräuter und Pflanzen

Eibisch – eine Wurzel, die trockenen Husten schneller lindert als Hustensaft?

Quellen: 8 · Artikel: 12 079 Zeichen

Henryk Różański beschreibt die Eibischwurzel als Mittel zur Linderung von akutem, trockenem Husten.

  • Für den Kaltauszug übergießt man 2–3 Esslöffel zerkleinerte Wurzel mit 1–2 Gläsern kaltem, abgekochtem Wasser.
  • Aus dem Kaltauszug lässt sich Sirup herstellen, indem man Honig, Himbeersaft oder eine gesättigte Zuckerlösung hinzufügt.
  • Eibisch kann in einer Mischung gegen trockenen Husten Beinwell ersetzen. Die Mischung sollte mehrere pflanzliche Zutaten enthalten.

Was die Autoren schreiben

Henryk Różański

Die Eibischwurzel ist ein hustenstillender und reizlindernder pflanzlicher Rohstoff, der für Aufgüsse und Kaltauszüge verwendet wird.

„Asche: höchstens 9 %. Organische Verunreinigungen: höchstens 0,1 %. Mineralische Verunreinigungen: höchstens 0,5 %. Offiziell als hustenstillender und reizlindernder Rohstoff anerkannt. Übliche Dosierungen: Einzeldosis 2–6 g, Tagesdosis 2–6 g. Zur Zubereitung von Aufgüssen und Kaltauszügen.”Popiołu nie więcej niż 9%. Zanieczyszczeń organicznych nie więcej niż 0,1%. Zanieczyszczeń mineralnych nie więcej niż 0,5%. Oficjalnie surowiec przeciwkaszlowy i osłaniający. Dawki zwykle stosowane: jednorazowe 2-6 g, dzienne 2-6 g. Do sporządzania naparu i maceratu.
Henryk Różański

Für den Kaltauszug übergießt man 2–3 Esslöffel zerkleinerten pflanzlichen Rohstoff mit 1–2 Gläsern kaltem, abgekochtem Wasser; man trinkt ihn bei Husten.

„2–3 Esslöffel zerkleinerten pflanzlichen Rohstoff mit 1–2 Gläsern kaltem, abgekochtem Wasser übergießen und 4–6 Stunden stehen lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Abseihen. Bei Reizungen des Verdauungstrakts, Heiserkeit, Husten, Rachenentzündung, Magen-Darm-Katarrh, Verstopfung, Geschwüren der Schleimhaut des Verdauungstrakts sowie chemischen Verätzungen von Mundhöhle, Speiseröhre und Darm löffelweise oder schluckweise alle 2 Stunden trinken.”2-3 łyżki rozdrobnionego surowca należy zalać 1-2 szklankami wody przegotowanej chłodnej, pozostawić na 4-6 godzin, mieszając co pewien czas. Przecedzić. Pić łyżkami lub łykami, co 2 godziny, przy podrażnieniu przewodu pokarmowego, chrypce, kaszlu, zapaleniu gardła, nieżycie żołądka i jelit, zaparciach, owrzodzeniu błony śluzowej przewodu pokarmowego, oparzeniach chemicznych jamy ustnej i przełyku, jelit.
Henryk Różański

Aus einem Kaltauszug aus Eibischwurzel oder -blättern lässt sich Sirup herstellen, indem man Honig hinzufügt. Stattdessen kann man Himbeersaft oder eine gesättigte Zuckerlösung hinzufügen.

„Eibischsirup ist in Apotheken erhältlich. Man kann ihn auch selbst aus einem Kaltauszug aus Wurzeln oder Blättern und Honig herstellen. Dem Sirup kann man ein ätherisches Öl nach Wahl hinzufügen, zum Beispiel Thymian- oder Eukalyptusöl. Statt Honig kann man dem Kaltauszug Himbeersaft oder eine gesättigte Zuckerlösung hinzufügen.”W aptekach dostępny jest syrop prawoślazowy. Można go również samodzielnie sporządzić z maceratu z korzeni lub liści i miodu. Do syropu można dodać wybrany olejek eteryczny, np. tymiankowy, eukaliptusowy. Zamiast miodu do maceratu dodać sok malinowy, albo roztwór nasycony cukru.
Henryk Różański

Eibisch lindert akuten, trockenen Husten.

„Eibisch ist wirksam bei Sodbrennen und zu viel Magensäure. Er lindert akuten, trockenen Husten. Mit dem gefilterten Kaltauszug kann man bei Staub oder Sand im Auge oder nach einer mechanischen Verletzung die Augen ausspülen; Umschläge können die Beschwerden nach einer Verletzung lindern.”Prawoślaz jest skuteczny w leczeniu zgagi i nadkwasoty żołądka. Łagodzi ostry i suchy kaszel. Maceratem przefiltrowanym można przemywać oczy przy ich zanieczyszczeniu kurzem lub piaskiem, mechanicznym urazie (do okładów dla złagodzenia objawów uszkodzenia).
Henryk Różański

Die Eibischwurzel wird als eine der Zutaten genannt, die Beinwell bei der Behandlung von trockenem Husten ersetzen können. Der Autor merkt jedoch an, dass mehrere pflanzliche Zutaten nötig sind.

„Beinwell kann durch Borretsch- oder Steinsamenkraut ersetzt werden, die mit Lungenkraut sowie Breitwegerichwurzel oder Eibischwurzel gemischt werden. Für den Ersatz der Beinwellwurzel sind also mehrere pflanzliche Zutaten nötig. Außerdem enthalten auch Borretsch und Steinsamenkraut diese Alkaloide und sind mit Beinwell chemotaxonomisch verwandt.”Żywokost można zastąpić zielem ogórecznika lub farbownika zmieszanymi z miodunką oraz korzeniem babki szerokolistnej lub korzeniem prawoślazu. Zatem trzeba kilka surowców aby zastąpić korzeń żywokostu, zresztą ogórecznik i farbownik też zawierają owe alkaloidy i są z żywokostem spokrewnione chemotaksonomicznie.

Studien aus PubMed · Europe PMC

Wir haben 5 Studien mit den besten, positiven Ergebnissen ausgewählt. Das ist eine Auswahl, keine vollständige Übersicht aller Studien.

Anzahl aller Studien zu diesem Thema in PubMed: 18.

Die Übersichtsarbeit zeigt, dass Tier- und Humanstudien die Wirksamkeit von Eibischextrakten bei trockenem Husten bestätigt haben.

Ziel der Studie: Althaea officinalis wird traditionell zur Behandlung von Husten und anderen Atemwegsbeschwerden verwendet. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, die Wirksamkeit der Pflanze in der modernen Forschung im Hinblick auf ihre traditionelle Anwendung zu bewerten.

Ergebnisse: Bei der schleimlösenden und hustenstillenden Wirkung von A. officinalis bei der Behandlung von Husten spielen verschiedene Mechanismen eine Rolle. Daher könnte A. officinalis in Kombination mit anderen Pflanzenextrakten und in verschiedenen Darreichungsformen eine gute Wahl bei Husten, Halsschmerzen und anderen Atemwegsbeschwerden sein.

Geld für die Studienicht angegeben
Haben die Autoren Verbindungen zu Firmen?nicht angegeben
Hat ein Hersteller bei der Studie geholfen?unbekannt
Art der StudieBesprechung anderer Studien

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

In Umfragen berichteten Anwender von Sirup und Lutschtabletten mit einem wässrigen Wurzelextrakt von einer raschen Linderung von Rachenreizungen und trockenem Husten.

Ziel der Studie: Hustenpräparate mit wässrigen Extrakten aus Eibischwurzel (Althaea officinalis) werden in Deutschland seit Langem als Arzneimittel verwendet. Ziel der beiden hier beschriebenen prospektiven, nicht-interventionellen Umfragen war es, die Erfahrungen der Anwender mit Wirksamkeit und Verträglichkeit sowie ihre Zufriedenheit besser zu dokumentieren.

Ergebnisse: Die von den Anwendern berichteten Ergebnisse zeigen, dass beide Präparate bei der symptomatischen Behandlung von Reizungen im Mund- oder Rachenraum und dem damit verbundenen trockenen Husten eine gute Wirkung hatten. Die Wirkung setzte sehr schnell ein, meist innerhalb von 10 Minuten. Die Verträglichkeit war sehr gut (bei dem Sirup traten nur 3 leichte Nebenwirkungen auf). Die Ergebnisse der Umfragen bestätigen die langjährige Verwendung beider Eibischpräparate zur symptomatischen Behandlung von trockenem Husten.

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Art der StudieBeobachtung von Menschen
Teilnehmende822

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

Bei Katzen verringerte ein Polysaccharid aus der Eibischwurzel die Zahl der Hustenanfälle. Seine Wirkung war mit der von Eibischsirup vergleichbar.

Ziel der Studie: Ein Gesamtextrakt und ein aus den Wurzeln von Eibisch isoliertes Polysaccharid wurden bei nicht narkotisierten Katzen beider Geschlechter auf ihre hustenstillende Wirkung untersucht. Der Husten wurde durch mechanische Reizung der Schleimhäute im Kehlkopf-Rachen-Raum und in der Luftröhre und den Bronchien mit einer Nylonfaser (Durchmesser 0,35 mm) ausgelöst.

Ergebnisse: Es hemmte den Hustenreflex ebenso wirksam wie Sirupus Althaeae in einer Dosis von 1000 mg/kg Körpergewicht und wirksamer als Prenoxdiazin in einer Dosis von 30 mg/kg Körpergewicht. Die hustenstillende Wirkung des Polysaccharids war jedoch geringer als die von Dropropizin. Der Extrakt war weniger wirksam als das Polysaccharid.

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Art der StudieTierstudie

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

In einem Versuch an Katzen hemmten pflanzliche Polysaccharide, insbesondere solche aus Eibisch, den Husten deutlich.

Ziel der Studie: Die Behandlung krankhaften Hustens stellt ein ernstes medizinisches Problem dar. Ziel der Experimente war es, den Einfluss von Polysacchariden auf experimentell ausgelösten Husten zu untersuchen.

Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass die untersuchten Polysaccharide den Husten statistisch signifikant unterdrückten. Ihre Wirkung war deutlich stärker als die eines nicht narkotischen Arzneimittels, das in der klinischen Praxis zur Behandlung von Husten eingesetzt wird. Die stärkste hustenstillende Wirkung zeigte das Polysaccharid aus Eibisch, das den höchsten Anteil an Uronsäurebestandteilen enthielt. Der negative Einfluss der untersuchten Stoffe auf das Abhusten war im Vergleich zu Codein vernachlässigbar. Die hustenstillende Wirkung verschiedener pflanzlicher Polysaccharide wurde bestätigt. Diese Ergebnisse lassen sie als vielversprechende hustenstillende Mittel gelten (Tab. 2, Abb. 6, Lit. 15). Volltext (kostenlos, PDF) www.bmj.sk.

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Art der StudieTierstudie

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

Bei Meerschweinchen hemmte ein Eibischpolysaccharid den Hustenreflex dosisabhängig. Unter entzündlichen Bedingungen hielt die Wirkung jedoch kürzer an.

Ziel der Studie: Die vorgestellten Studien sollten die hustenstillende Wirkung des Polysaccharids Rhamnogalacturonan aus Althaea officinalis experimentell bestätigen und untersuchen, wie sich diese Wirkung bei allergischer Entzündung verändert.

Ergebnisse: 1) Das Polysaccharid Rhamnogalacturonan aus Althaea officinalis hemmt den Hustenreflex bei nicht sensibilisierten Meerschweinchen dosisabhängig. Gleichzeitig verkürzte das pflanzliche Polysaccharid die Dauer der hustenstillenden Wirkung, wenn es unter entzündlichen Bedingungen untersucht wurde. 2) Rhamnogalacturonan beeinflusste die Reaktivität der Atemwege unter In-vivo-Bedingungen nicht. Dies zeigte sich an den Werten des spezifischen Atemwegswiderstands sowohl bei sensibilisierten als auch bei nicht sensibilisierten Tiergruppen. 3) Die hustenstillende Wirkung von Codein (oral verabreichte Dosis: 10 mg/kg Körpergewicht), das unter denselben Bedingungen untersucht wurde, war bei nicht sensibilisierten Tieren mit der Wirkung einer höheren Dosis von Rhamnogalacturonan vergleichbar. 4) Histopathologische Untersuchungen bestätigten das für allergische Atemwegsentzündungen charakteristische Zellbild. Das aus dem Schleim von Althaea officinalis isolierte Rhamnogalacturonan hat im Testsystem mit Meerschweinchen eine sehr starke hustenstillende Wirkung. Bei experimentell ausgelöster allergischer Atemwegsentzündung hält diese Wirkung kürzer an (Tab. 1, Abb. 4, Lit. 25).

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Haben die Autoren Verbindungen zu Firmen?nicht angegeben
Hat ein Hersteller bei der Studie geholfen?unbekannt
Art der StudieTierstudie

„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.

Perspektiven und Meinungsbeiträge

Die folgenden Inhalte geben Meinungen, Deutungen und Hypothesen der Autoren wieder. Sie werden nicht als gleichwertig mit wissenschaftlichen Studien und systematischen Übersichten behandelt.

Orthomolecular Medicine News Service Meinungsbeitrag
„Dies ist einer der Gründe, warum laut offiziellen Zahlen 1 von 200 Babys sterben kann – ich gebe hier lediglich die offiziellen Zahlen wieder. Wahrscheinlicher ist, dass 1 von 200 Babys stirbt, wenn es eine standardmäßige medizinische Behandlung oder überhaupt keine Behandlung mit Ascorbat erhält. Diese Zahlen sollen Eltern Angst machen und sie zum Impfen bewegen. Sie beruhen jedoch auf der Zählung von Kindern, die konventionell behandelt wurden, und nicht auf Kindern wie denen, bei denen wir die Infektion bei gestillten Säuglingen zu Hause erfolgreich mit unterstützender Pflege und Ascorbat behandelt haben. Diese Kinder landen nur selten im Krankenhaus und werden daher in der Statistik nicht erfasst.”This is one reason why 1 in 200 babies can die-the official figures, which I am repeating back to you. What is more likely is that 1 in 200 babies who have received standard medical treatment, or no ascorbate treatment whatsoever, might die. These numbers are used to frighten parents into vaccinating, but the numbers are generated by counting children who've been treated conventionally, not by those of us who have successfully treated the infection in breastfeeding infants, with supportive care and ascorbate-at home. Those children rarely land up in the hospital, and thus are not counted in the stats.

Pisaczek beurteilt nicht, wer recht hat. Es zeigt, was geschrieben wurde und wo man es nachlesen kann. Jeder Satz oben hat seine Quelle.