Vitamine und MineralstoffeBlei und Schwermetalle im Körper – ein unsichtbarer stiller Vergifter, der sich in den Testergebnissen nicht zeigt?
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Hubert Czerniak beschreibt Alpha-Liponsäure als Mittel, das unter anderem Blei bindet, und empfiehlt die Einnahme in wiederholten Dosen und Zyklen.
- Piotr Witczak empfiehlt vor der Entgiftung eine bestimmte Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel sowie die Beendigung einer erheblichen aktuellen Metallbelastung; von Chlorella, Koriander und DMPS- oder Glutathion-Infusionen rät er ab.
- Andrzej Frydrychowski beschreibt intravenöse EDTA-Infusionen als Chelattherapie und gibt an, dass der Körper Metalle hauptsächlich über Leber und Nieren ausscheidet.
- Nathan S. Bryan empfiehlt Schwitzen, Mittel zum Binden von Giftstoffen, sauberes Wasser und Ballaststoffe.
Was die Autoren schreiben
Vor der Entgiftung empfiehlt Piotr Witczak Nahrungsergänzungsmittel und eine bestimmte Ernährung sowie die Beendigung einer erheblichen aktuellen Metallbelastung.
Piotr Witczak rät von einer Entgiftung mit Chlorella und Koriander sowie von DMPS- oder Glutathion-Infusionen ab und verweist auf das Cutler-Protokoll.
Piotr Witczak beschreibt außerdem, wie der Körper während der Metallentfernung durch Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und geeignete Protokolle unterstützt werden kann.
Hubert Czerniak empfiehlt eine ausgewogene Ernährung und schwefel- und selenreiche Lebensmittel. Außerdem nennt er Löwenzahn, Koriander, Silymarin, Mumio und Lugolsche Lösung.
Hubert Czerniak schlägt vor, zunächst Metalle aus den oberflächlicheren Bereichen des Körpers zu entfernen, unter anderem mithilfe von Spirulina, Chlorella und jungem Gerstengras, und anschließend mit einer tiefergehenden Reinigung fortzufahren.
Hubert Czerniak beschreibt Alpha-Liponsäure als Mittel, das unter anderem Blei bindet, und empfiehlt die Einnahme in wiederholten Dosen und Zyklen.
Hubert Czerniak beschreibt DMSA und DMPS als Chelatbildner. Bei DMSA empfiehlt er ärztliche Aufsicht und die Einnahme von Mineralstoffen; bei den genannten Nebenwirkungen soll die Anwendung beendet werden.
Hubert Czerniak ist der Ansicht, dass man sich bei der Entfernung von Metallen nicht ausschließlich auf Pilze konzentrieren, sondern zugleich auch Metalle wie Blei beseitigen sollte.
Andrzej Frydrychowski gibt an, dass der Körper Metalle hauptsächlich über Leber und Nieren ausscheidet.
Andrzej Frydrychowski beschreibt intravenöse EDTA-Infusionen als Methode der Chelattherapie und gibt an, dass der größte Teil dieser Substanz über die Nieren ausgeschieden wird.
Nathan S. Bryan empfiehlt, beim Sport oder in einer Infrarotsauna zu schwitzen. Außerdem schlägt er vor, ein Mittel zu verwenden, das Giftstoffe bindet, damit der Körper sie ausscheiden kann.
Nathan S. Bryan empfiehlt, sauberes Wasser zu trinken und Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Außerdem erwähnt er das Entfernen von Amalgamfüllungen und die Behandlung von Infektionen.
Studien aus PubMed · Europe PMC
Wir haben 9 Studien mit den besten, positiven Ergebnissen ausgewählt. Das ist eine Auswahl, keine vollständige Übersicht aller Studien.
Anzahl aller Studien zu diesem Thema in PubMed: 61.
Eine Übersichtsarbeit kommt zu dem Schluss, dass Chelatbildner in Verbindung mit einer Verringerung der Belastung bei der Behandlung einer Bleivergiftung sicher und wirksam sind.
Ziel der Studie: Blei ist eines der giftigsten Schwermetalle in der Umwelt. Diese Übersichtsarbeit sollte gefährliche Verschmutzungsquellen und Behandlungsmöglichkeiten beleuchten sowie Symptome von Bleivergiftungen in verschiedenen Teilen der Welt zusammenfassen.
Ergebnisse: Außerdem traten bei Patienten mit Bleivergiftung am häufigsten neurologische, gastrointestinale und hämatologische Erkrankungen auf. Was die Behandlungsstrategien betrifft, bestätigen unsere Ergebnisse die Sicherheit und Wirksamkeit von Chelatbildnern, auch bei Säuglingen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine Behandlung mit Chelatbildnern in Verbindung mit der Vermeidung von Umweltbelastungen eine ausgezeichnete Strategie zur Verringerung der Bleivergiftungsrate sein könnte. Um alle Fragen zur Behandlung von Bleivergiftungen zu beantworten, sind jedoch weitere klinische Studien und langfristige Nachbeobachtungen erforderlich.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Nach der Gabe von Ca-DTPA an Patienten nahm die Bleiausscheidung über den Urin zu.
Ziel der Studie: Blei ist ein weit verbreiteter Umweltschadstoff und das Schwermetall, das am häufigsten mit toxischen Wirkungen beim Menschen in Verbindung gebracht wird. Ziel dieser Studie war es, Veränderungen der Bleiausscheidung über den Urin nach intravenöser Gabe von Ca-DTPA zu untersuchen.
Ergebnisse: 9,8; p = 0,003). Bei allen Teilnehmenden waren im Urin nachweisbare Bleimengen vorhanden. Die intravenöse Gabe von Ca-DTPA ging mit einem deutlichen Anstieg der Bleiausscheidung über den Urin einher. Bei älteren Teilnehmenden wurden mehr Blei mobilisiert und ausgeschieden als bei jüngeren. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Ca-DTPA unter den untersuchten Bedingungen einen mobilisierbaren Bleivorrat im Körper sichtbar machen kann. Sie belegen jedoch weder eine Bleivergiftung noch eine Verringerung der gesamten Bleimenge im Körper, eine Verbesserung der Symptome oder einen langfristigen klinischen Nutzen.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Bei Mäusen senkten LIM205-Melanin und sein Derivat den Bleigehalt im Gewebe und erhöhten die Bleiausscheidung.
Ziel der Studie: In dieser Studie wurde ein intrazelluläres Melanin namens LIM205 aus dem Myzel von Lachnum YM205 abgetrennt und auf einer Sephadex-G-15-Säule gereinigt. Das Molekulargewicht von LIM205 wurde auf 522 Da bestimmt, seine Summenformel wurde als C28H14N2O7S angenommen.
Ergebnisse: FT-IR-, UV- und ESI-MS-Analysen zeigten, dass Carboxymethylgruppen an LIM205 gebunden waren. Auch die entgiftende Wirkung von LIM205 und CLIM205 bei Bleibelastung wurde untersucht. Ein In-vivo-Test zeigte, dass sowohl LIM205 als auch CLIM205 die Bleikonzentration im Gewebe senkten, die Bleiausscheidung erhöhten und durch Blei verursachte Veränderungen der Konzentrationen von Superoxiddismutase (SOD), Glutathionperoxidase (GSH-Px) und Malondialdehyd (MDA) bei Mäusen rückgängig machten. CLIM205 zeigte dabei eine bessere Wirkung. Die Studie deutet darauf hin, dass LIM205 und CLIM205 eine erhebliche entgiftende Wirkung bei Bleibelastung haben und zur Lösung damit verbundener Probleme beitragen können.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
In Tierversuchen verlängerten DMSA-Nanopartikel die mediane Überlebenszeit im Vergleich zu reinem DMSA und der Gruppe mit Bleivergiftung.
Ziel der Studie: Chronische Bleivergiftung ist zu einem wichtigen Problem für die globale öffentliche Gesundheit geworden. Zur Behandlung einer Bleivergiftung wird üblicherweise eine Chelattherapie eingesetzt.
Ergebnisse: Außerdem lag die mediane Überlebenszeit der mit RBCM-DMSA-NP behandelten Gruppe bei 47 Tagen. Das war das 3,61-Fache der Gruppe mit Bleivergiftung, das 1,32-Fache der Gruppe mit freiem DMSA und das 1,16-Fache der DMSA-NP-Gruppe. Die Behandlung mit RBCM-DMSA-NP verlängerte die Verweildauer des Arzneimittels im Körper deutlich und verbesserte die Überlebensrate von Mäusen mit chronischer Bleivergiftung. Histologische Untersuchungen zeigten, dass RBCM-DMSA-NPs keine nennenswerte systemische Toxizität verursachten. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass RBCM-DMSA-NPs ein möglicher Wirkstoff für die Behandlung einer langfristigen chronischen Bleibelastung sein könnten.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Gezielt entwickelte Probiotika banden Blei und senkten bei Mäusen dessen Blutkonzentration um etwa 30 %.
Ziel der Studie: Bleivergiftung ist weiterhin eine anhaltende globale Herausforderung für die Gesundheit. Die derzeitigen Chelattherapien mit kleinen Molekülen verursachen aufgrund der unspezifischen Bindung von Metallen systemische Nebenwirkungen.
Ergebnisse: In einem Mausmodell mit akuter oraler Pb-Belastung wirkten auf EcNC-P basierende lebende Materialien bei gleicher Dosierung besser als oral verabreichtes DTPA: Sie senkten den Pb-Gehalt im Blut um etwa 30 % und erhöhten die Pb-Ausscheidung über den Kot um etwa das 1,2-Fache. Die therapeutische Gabe der Probiotika förderte die Bleiausscheidung über den Kot und verringerte die Bleimengen im Gewebe deutlich. Sie ging außerdem mit einer Linderung der Darmentzündung und einer veränderten Zusammensetzung der Darmmikrobiota einher. Bei einmaliger Anwendung einer hohen Dosis wurden keine systemische Toxizität und keine Nebenwirkungen beobachtet. Dieses Probiotikum mit maßgeschneiderten Curli-Nanofasern, die an der Oberfläche verankert sind, verbindet eine hochaffine Bleibindung mit den biologischen Eigenschaften einer lebenden Grenzfläche. Es bietet eine sichere, orale und programmierbare Plattform für eine umfassende Behandlung von Bleivergiftungen.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Das untersuchte zyklische Peptid band Blei stark und selektiv und begrenzte dessen toxische Wirkung in Zellen.
Ziel der Studie: Blei (Pb) ist ein allgegenwärtiges giftiges Metall, das die Gesundheit großer Bevölkerungsgruppen weltweit beeinträchtigt. Arzneimittel zur Behandlung von Pb-Vergiftungen haben verschiedene Einschränkungen und sind aufgrund ihrer unzureichenden Metalselektivität oft giftig.
Ergebnisse: Arzneimittel zur Behandlung von Pb-Vergiftungen haben verschiedene Einschränkungen und sind aufgrund ihrer unzureichenden Metalselektivität oft giftig. Hier berichten wir über ein zyklisches Tetrapeptid, das Pb selektiv bindet und dessen toxische Wirkung auf Zellebene beseitigt. Es ist dabei wirksamer als die derzeit besten Medikamente. Der Pb-Peptid-Komplex ist besonders stabil und wurde experimentell und rechnergestützt untersucht. Zusammen mit der fehlenden Giftigkeit und der erhöhten Stabilität des Peptids sprechen diese Eigenschaften dafür, dass es als mögliches Mittel gegen Pb-Vergiftungen geeignet sein könnte.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Modifizierte Peptide verstärkten die Bleibindung und begrenzten dessen Giftigkeit in Zellen.
Ziel der Studie: Das natürliche Tripeptid Glutathion (GSH) kommt überall im Körper vor und erfüllt verschiedene biologische Aufgaben. Dazu gehört auch die Wechselwirkung mit lebenswichtigen und giftigen Metallionen. Obwohl GSH das giftige Metall Blei (Pb) schwach bindet, entgiftet es dieses nur schlecht.
Ergebnisse: β-Mercaptoasparaginsäure ist eine neuartige, in der Natur nicht vorkommende Aminosäure, die nachweislich die Fähigkeit eines synthetischen zyklischen Tetrapeptids zur Entgiftung von Pb verbessert. Um die Vorteile solcher nichtkanonischen Aminosäuren (ncAAs) zu untersuchen, prüften wir die entgiftenden Eigenschaften von GSH und drei analogen Peptiden. Jedes davon enthält mindestens eine ncAA mit freien Carboxylat- und Thiolatgruppen. Eine umfassende Untersuchung mit In-vitro-Entgiftungstests und mechanistischen Auswertungen, Messungen der Metallbindung und Metalselektivität sowie rechnergestützten Studien zeigt, dass diese ncAAs die Pb-Bindung zusätzlich deutlich verstärken. Außerdem zeigt sie, wie wichtig sowohl eine hohe Bindungsaffinität als auch Metalselektivität sind, um die Pb-Toxizität in Zellen gemeinsam zu verringern. Damit erweitern solche ncAAs die chemischen Möglichkeiten im Kampf gegen Pb-Vergiftung und -Verschmutzung und ermöglichen es Peptiden, das giftige Metallion stark und selektiv zu binden.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Der Chelatbildner Dex-DOTA verbesserte das Überleben von Zellen, die Metallen ausgesetzt waren, und linderte deren Giftwirkung bei Fadenwürmern.
Ziel der Studie: Die weit verbreitete Belastung durch giftige Schwermetalle und ihre Anreicherung im Körper haben zu einer Zunahme von Metallvergiftungen geführt, insbesondere bei Kindern. Eine Chelattherapie kann zwar giftige Metalle entfernen, doch die derzeitigen Medikamente sind durch ihre Giftigkeit und Nebenwirkungen eingeschränkt. Daher wird die Behandlung auf schwere Fälle begrenzt.
Ergebnisse: Dex-DOTA zeigte außerdem eine ausgezeichnete kolloidale Stabilität, war nicht zytotoxisch und verbesserte das Überleben von Zellen nach einer Metallbelastung. Bei C. elegans war das Konjugat ungiftig und linderte die durch Schwermetalle verursachte Toxizität. Diese Ergebnisse zeigen, dass Dex-DOTA ein stabiler, selektiver und biokompatibler Chelatbildner ist, der ein großes Potenzial für eine sicherere systemische Behandlung von Schwermetallvergiftungen hat.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
In einer Mausstudie verbesserten blei-bindende Nanopartikel das Überleben und verringerten Organschäden sowie Beeinträchtigungen von Gedächtnis und Bewegung.
Ziel der Studie: Die Belastung durch Blei (Pb2+) bleibt aufgrund seines weit verbreiteten Vorkommens und seiner erheblichen Giftigkeit ein anhaltendes und ernstes Problem für die öffentliche Gesundheit. Aufbauend auf jüngsten Fortschritten bei toxinneutralisierenden Nanopartikeln, die mit Zellmembranen beschichtet sind (CNPs), und der Entdeckung von Pb2+-bindenden DNA-Aptameren entwickeln wir neuronähnliche CNPs mit doppelter Wirkungsweise zur wirksamen Entgiftung von Pb2+.
Ergebnisse: In vivo verbesserte eine Behandlung mit Neuron-MOF/Aptamer-NP das Überleben in einem Mausmodell der Bleivergiftung deutlich und verringerte Schäden am Blut sowie an Leber und Nieren. Verhaltenstests bestätigten außerdem die Wiederherstellung des räumlichen Gedächtnisses und der Bewegungsfähigkeit. Bei gesunden Mäusen zeigten Neuron-MOF/Aptamer-NPs keine Anzeichen akuter Giftigkeit. Diese Ergebnisse zeigen, dass Neuron-MOF/Aptamer-NPs eine wirksame und biokompatible Behandlungsplattform für eine gezielte Bleientgiftung mit systemischen und neuroprotektiven Wirkungen sind.
„Nicht angegeben“ heißt nicht, dass niemand bezahlt hat – die Datenbank vermerkt es nicht immer.
Perspektiven und Meinungsbeiträge
Die folgenden Inhalte geben Meinungen, Deutungen und Hypothesen der Autoren wieder. Sie werden nicht als gleichwertig mit wissenschaftlichen Studien und systematischen Übersichten behandelt.
Pisaczek beurteilt nicht, wer recht hat. Es zeigt, was geschrieben wurde und wo man es nachlesen kann. Jeder Satz oben hat seine Quelle.